Kunst ist Kunst. Alles andere ist alles andere ...

Ad Reinhardt

Kunst ist Kunst. Alles andere ist alles andere ...

Ad Reinhardt

Das Fach Kunst

Was macht ein Kunstschüler?

Im Mittelpunkt der acht fachspezifischen Kompetenzen Wahrnehmen, Beschreiben, Analysieren,Interpretieren, Beurteilen, Herstellen, Gestalten, Verwenden steht das Bild. Diese Kompetenzen werden in neun Arbeitsfeldern erworben, 1. Zeichnen, 2. Grafik, 3. Malerei, 4. Plastik und Installation, 5. Performative Kunst, 6. Medienkunst, 7. Architektur, 8. Produktdesign, 9.Kommunikationsdesign.

Bilder bestimmen unser Leben und unsere Vorstellungen. Bilder sind allgegenwärtig. Sie sind der Ausgangspunkt für Wahrnehmung, Nachdenken und eigene Bildgestaltungen. Bilder zu deuten und zu produzieren ermöglicht sich auszudrücken und zu kommunizieren. Es macht eine Teilhabe an der Gesellschaft möglich.

Im Mittelpunkt der acht fachspezifischen Kompetenzen Wahrnehmen, Beschreiben, Analysieren,Interpretieren, Beurteilen, Herstellen, Gestalten, Verwenden steht das Bild. Diese Kompetenzen werden in neun Arbeitsfeldern erworben, 1. Zeichnen, 2. Grafik, 3. Malerei, 4. Plastik und Installation, 5. Performative Kunst, 6. Medienkunst, 7. Architektur, 8. Produktdesign, 9.Kommunikationsdesign.

  • Pinselführerschein
    Die Fachschaft macht mit den SuS des 5. Jahrgangs einen Pinselführerschein zur motorischen Schulung und werkzeuggerechten Umganges mit Pinsel, Papier, Farbe und Wasser. Der Pinselführerschein gehört in den Kanon des Methodenlernens unserer Schule.
  • Mind Maps/Informationsplakate
    Die SuS des 6. Jahrganges werden mit der gestalterischen Herstellung von Informationsplakaten vertraut gemacht. Auch diese Unterrichtseinheit gehört zum Kanon des Methodenlernens an unserer Schule.
  • Bildanalyse
    Die SuS des 9. Jahrgangs erstellen in einer längeren Hausarbeit eine schriftliche Bildanalyse.
  • Medienkunst
    Die SuS des 10. Jahrgangs setzen sich mit filmischer Wahrnehmung und dem Prinzip des Schnitts auseinander.

Außerunterrichtliche Angebote
In der Regel wird ein Kunsthallenbesuch unternommen. Auch kann mit Museumpädagogen und KünstlerInnen vor Ort in der Schule zusammengearbeitet werden.

Beitrag zum Schulleben
Die SuS präsentieren ihre Arbeiten in der Schulöffentlichkeit und arbeiten an der Form der Präsentation und der Hängung bzw. Installation mit. Im Arbeitsfeld Performative Kunst entstehen immer wieder Arbeiten, die in Aufführungsveranstaltungen eine Vermittlung finden. Auch sind die SuS für das Fach Kunst auf unserem Präsentationsnachmittag für zukünftige SuS und auf Informationsveranstaltungen aktiv. Zum Wechsel des Schulhalbjahres im 12. Jahrgang präsentieren die Schüler und Schülerinnen ihre Ergebnisse auf einer Ausstellungseröffnung einer interessierten  Öffentlichkeit.                              

Du benötigst

  1. eine große, solide Tüte, die Du mit einem Band oder anders verschließen können solltest. Beschrifte diese mit Deinem Vor- und Nachnamen und dem Zeichen Deiner Klasse (z.B. 5d).

  2. einen Wasserfarbenkasten mit 12 oder mehr Farben (wichtigste Farben: Magentarot, Cyanblau, Gelb)

  3. Borstenpinsel: Nr.8+10+12 

  4. Haarpinsel: Nr.2+6+10+14 (Pinsel bündeln mit einem Gummiband und besser in einem Behältnis wie z.B. einer alten, kleineren Keksdose oder alten Plastikbrotbox aufbewahren)

  5. ein Schwammtuch oder einen Schwamm + einen Lappen (z.B. Stück eines alten T-Shirts oder Bettlakens etc.)

  6. Schutzkleidung (z.B. großes altes T-Shirt, Schürze etc.)

  7. eine Schere

  8. einen schwarzen Fine-Liner oder feinen schwarzen Filzstift

  9. einen Din A4 Schnellhefter mit leeren Blättern

  10. eine Din A3 Mappe (Pappe oder Kunststoff) – Auf die Innenseite wird Dein Aufgabenprotokoll geklebt, das Du von mir erhältst.


Damit es nicht zu Verwechselungen kommt, beschrifte jedes einzelne Teil mit Deinem Vor- und Nachnamen und dem Zeichen Deiner Klasse. Deine Materialien werden in Deinem Klassenraum gelagert. Bringe Sie mit in den Kunstraum und dann kann es losgehen. Deine Mappe mit Deinen Arbeiten bleibt im Kunstraum.

Für die Materialien, die im Unterricht für alle Schüler und Schülerinnen bereitgestellt werden wie Deckweiß, Papiere, Druckfarben, Ton etc. werden nach Konferenzbeschluss 4,00 Euro /Kind eingesammelt. Bitte das Geld in einem mit Vornamen, Namen und Klasse beschrifteten Briefumschlag zur ersten Kunststunde mitbringen. Danke.

Projekte

Kurzer Erklärungstext, was man hier sieht. Kurzer Erklärungstext, was man hier sieht. Kurzer Erklärungstext, was man hier sieht. Kurzer Erklärungstext, was man hier sieht. Kurzer Erklärungstext, was man hier sieht. Kurzer Erklärungstext, was man hier sieht. Kurzer Erklärungstext, was man hier sieht. 

Mehr zum Projekt "Einstein Friedenstaube"

Schulprojekt am Elsensee‑Gymnasium:  NEUTRAS ERBEN – SCHLESWIG-HOLSTEINS UNBEKANNTE MODERNE

Die Schüler und Schülerinnen der 10b erforschten um Fach Kunst im Schulhalbjahr 2018/2019 die Richard Neutra Siedlung, Marienhöhe in Quickborn unter der Projektleitung von Barbara von Campe. Das Projekt ist Teil des Europäischen Kulturerbejahres 2018 und wird von den Kulturerben e.V. getragen und vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur gefördert. 

Die Vernetzung mit Medienexperten, Experten aus Architektur und Journalismus etc. ermöglichte ein neues Arbeiten im schulischen Betrieb mit großem Weitblick.

Die Schüler und Schülerinnen erhielten die einmalige Möglichkeit nicht nur das Außen, sondern auch das Innen der Häuser sich genau anzusehen und wahrzunehmen – ihnen wurde großzügig Zutritt gewährt. Ein Schüler bemerkte überwältigt im Wohnzimmer eines Richard Neutra Hauses stehend „Ich habe das Gefühl mitten im Garten zu stehen“ – das große Thema der Architekturmoderne die Auflösung von Innen und Außen.

Die Schüler haben fotografisch, filmisch etc. dokumentiert, Interviews mit den Bewohnern, mit Vertretern der Stadt Quickborn, mit Architekten und Denkmalschützern durchgeführt und ausgewertet. Medienpädagogisch wurde vielschichtig und anspruchsvoll gearbeitet. Die Textherstellung stellte komplexe Ansprüche und die Koordination der Arbeitsgruppen erfolgte durch einen geschlossenen Chatroom im Internet. Das war für die Schüler und Schülerinnen ungewohnt und durchaus eine Herausforderung.

Das Arbeitsergebnis wurde am 15. März ins Internet gestellt und stellt eine Lernplatform zu Themen der Architektur, zu dem großen Titan der Architektur Richard Neutra und zur Neutra Siedlung in der Marienhöhe in Quickborn dar. Schon im Schuljahr 2019/2020 plant das Elsensee‑Gymnasium eine Unterrichtseinheit zum Thema Raum, in der diese Lernplatform ein Kernstück des Lernens darstellen wird.

Mehr zum Neutra Projekt

Neutras Erben: Denkmal weiter, ein Projekt gefördert durch denkmal aktiv, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

Eine Klasse der Mittelstufe hat sich erneut im Schuljahr 19/20 im Kunstunterricht, im Arbeitsfeld Architektur mit der Siedlung Marienhöhe des international renommierten Architekten Richard Neutra auseinandergesetzt. Richard Neutra nimmt einen festen Platz in der Architekturgeschichte ein – die Siedlung Marienhöhe in Quickborn steht unter Denkmalschutz. Die 9a des Schuljahres 19/20  hatte dabei die Möglichkeit von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz mit dem „denkmal aktiv“ Projekt: Neutras Erben: Denkmal weiter! gefördert zu werden und dadurch die Expertenunterstützung der Architekten Klaus Jungk und Barbara von Campe zu erhalten. 

Einige Arbeitsergebnisse und Arbeitsschritte sind unter der folgenden Internetadresse einzusehen:
https://denkmal-aktiv.de/wp-content/uploads/2020/10/Abschlussbericht-Neutras-Erben-Quickborn_19-20.pdf

Projektdarstellung als Datei

Das Projekt aus dem Schuljahr 18/19 der damaligen Klassen 9a, 9c, 8a, 8b und des 11. Jahrgangs im Fach Kunst und des 10. Jahrgangs im Fach Philosophie trägt seine Früchte. Die Gestaltung des Dorotheenplatzes erfährt angeregt durch Wahrnehmungen, Analysen und Vorschlägen der Schülerinnen und Schüler aus dem Unterrichtsprojekt schrittweise eine Veränderung. Viele Schritte waren und sind in der Umsetzung technisch nicht so einfach umzusetzen wie auch eine stärkere Begrünung und der Wunsch der Schüler und Schülerinnen mehr Blumen sprechen zu lassen. Dieser Schritt ist in Arbeit und soll realisiert werden wie uns die Stadt Quickborn versicherte. Natürlich sind schon einige Ergebnisse vor Ort zu sehen.

Buchvorhaben zum Stadtraum Quickborn für acht- bis zwölfjährige Bewohner und Bewohnerinnen

Die Fachschaft Kunst arbeitet mit der Stadtjugendpflege der Stadt Quickborn an einem Buchvorhaben zusammen. Es geht um eine Art Erklärbuch für junge Menschen wie sie Ihre Stadt Quickborn nutzen können und welche Handlungsräume sich dort für sie auftun. Die Schüler und Schülerinnen werden in diesem Schuljahr an den Illustrationen arbeiten, die dann später von einer professionellen Kommunikationsdesignerin und Illustratorin zusammengefügt werden. Texte liefert ein Arbeitsteam der Stadt Quickborn. Wir freuen uns jetzt schon auf die Zusammenarbeit und sind gespannt auf die Ergebnisse unserer jungen Illustratorinnen und Illustratoren aus den 5. Und 6. Klassen.

Kunst als Profilfach

Im Mittelpunkt des Faches Kunst steht das Bild. Bild wird dabei als umfassender Begriff für zwei- und dreidimensionale Objekte, Artefakte, visuell geprägte Informationen, Prozesse und Situationen visueller Erfahrung verstanden. Bildkompetenz heißt Lesen und Verstehen von Bildern sowie die Fähigkeit sich in Bildern auszudrücken. In einer globalen und digitalen Welt, in der das Bild dabei ist, im Vergleich zur geschriebenen und gesprochenen Sprache immer wichtiger zu werden, ist Bildkompetenz wesentlich für eine Orientierung in einer sozialen und beruflichen Welt. Bildkompetenz wird in neun Arbeitsfeldern erworben: 1 Zeichnen, 2 Grafik, 3 Malerei, 4 Plastik und Installation, 5 Performative Kunst, 6 Medienkunst, 7 Architektur, 8 Produktdesign und 9 Kommunikationsdesign. Die acht Kompetenzbereiche Wahrnehmen, Beschreiben, Analysieren, Interpretieren, Beurteilen, Herstellen, Gestalten und Verwenden stehen in Beziehung zu allen Arbeitsfeldern, die entsprechenden Kompetenzen können deshalb in allen neun Arbeitsfeldern erworben werden. ebenso werden die drei übergeordneten Dimensionen Reflexion, Rezeption und Produktion nach dem integrativen Prinzip des Kunstunterrichts mit unterschiedlichen Schwerpunkten in allen Arbeitsfeldern und Kompetenzbereichen berücksichtigt. Im Zentrum des Unterrichts stehen praktische Beiträge, in denen sich Produktion, Rezeption und Reflexion integrativ zusammenfügen. Dementsprechend erhalten die Schülerinnen und Schüler eine Note für die Entwicklung und eine Note für das Ergebnis ihrer praktischen Unterrichtbeiträge. Beide Noten zusammen ergeben die Endnote für den jeweiligen praktischen Unterrichtsbeitrag.

Nachrichten aus der Fachschaft Kunst