Ankommen. Orientieren. Durchstarten. Die Orientierungsstufe am Elsensee‑Gymnasium...

Ankommen

In der Orientierungsstufe des Gymnasiums, der 5. und 6. Klasse, machen die Schülerinnen und Schüler einen neuen Anfang: Die zuletzt "Großen" werden bei uns wieder die "Kleinen" und sie müssen sich in einem weitaus komplexeren Gebilde zurechtfinden, als das in ihren ersten vier Schuljahren der Fall war. 

Ziel ist es, allen Schülerinnen und Schülern bestmögliche Voraussetzungen für den eigenen Lernfortschritt und das Wohlbefinden zu bieten. Verschiedene pädagogische und personelle Maßnahmen gewährleisten die Bewältigung dieser Ziele. 

Mehr zum Thema "Ankommen am ESG" findet sich hier...

Orientieren

Um sich schnell an die neue Schule und die damit einhergehenden Herausforderungen gewöhnen zu können, stehen den Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen als Ansprechpartner neben dem Klassenlehrerteam, den Fachlehrern, dem Orientierungsstufenleiter und der Schulsozialarbeiterin (Fr. Käbel) außerdem pro Klasse noch zwei Schülerpaten aus höheren Klassenstufen zur Verfügung.

Die folgenden Informationen, Links und Downloadangebote ermöglichen außerdem einen Überblick über die Strukturen und Projekte in diesen beiden Jahrgangsstufen. 

Bei Nachfragen stehe ich Ihnen gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Melden Sie sich telefonisch oder per E-Mail.

Durchstarten

In der 5. bzw. 6. Klasse werden die Kinder in den folgenden Unterrichtsfächern unterrichtet: Deutsch (D), Englisch (E), Mathematik (M), Biologie (Bio), Geographie (Geo), Geschichte (G), Religion (Rel) oder Philosophie (Phi), Kunst (Ku), Musik (Mu), Sport (Sp), Darstellendes Spiel (DS) und Computerführerschein (CF). 

Mit insgesamt ca. 21 Wochenstunden (60-minütiger Unterricht) nehmen die Schülerinnen und Schüler durchgängig oder epochal an den oben genannten Unterrichtsfächern teil. Ergänzt wird der Fächerkanon durch zahlreiche weitere lernfördernde und lernfordernde Angebote und Maßnahmen: Hausaufgabenbe

Übergang gestalten

Entsprechend gestalten wir den Übergang zwischen der Grundschule und dem Gymnasium so „sanft“ wie möglich, indem wir 

  • das Gespräch mit den Grundschulen suchen (regelmäßige Treffen der Lehrerin-nen und Lehrer, Besuche und Hospitationen), 
  • am „Präsentationstag“ zum Schnupperbesuch am Nachmittag einladen, 
  • möglichst viel Unterricht in eine Hand geben (Lehrkräfte unterrichten mehrere Fächer in einer Klasse) und so ein möglichst überschaubares Klassenkollegium schaffen, 
  • die Klassenfrequenzen so niedrig halten, wie es uns aufgrund der Anmeldezah-len und nach ministeriellen Vorgaben möglich ist, 
  • den 5. und 6. Klassen einen Paten und eine Patin zur Seite stellen, 
  • durch spezielle Gestaltung der ersten Tage die Entstehung eines „Heimatgefühls“ fördern (u.a. durch Unterricht nur bei den Klassenlehrkräften), 
  • gemeinsam mit unserer Schulsozialarbeiterin Frau Käbel im Sinne des Präventi-onsgedanken Sozialkompetenztage zur Stärkung der Klassengemeinschaft durchführen. 

Wichtig erscheint uns, dass der Lernort nicht immer die Schule ist. So bieten sich et-wa während der Arbeit an Projekten Besuche in Museen, Büchereien, im Zoo und auf dem Bauernhof, im Kino und Theater an. Uns ist wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler Freude am Lernen haben und sich untereinander gut kennen lernen. Im Hin-blick darauf werden wechselnde Sozi-alformen dem Arbeitsprozess jeweils angepasst. 

Fördern und fordern

Zusammen mit dem Grundsatz, die Schwächeren zu fördern und zugleich die Leistungsstärkeren zu fordern, haben uns die Überlegungen in den zurückliegenden Jahren dazu gebracht, uns beim Übergang in die 5. Klasse wesentlich an dem zu orientieren, was die Kinder aus den Grundschulen mitbringen. Dabei galt es, die Lust zum Forschen, die Selbstständigkeit der Einzelnen, aber auch die Zusammenarbeit in der Klasse zu fördern und zugleich ein differenziertes Lernen zu ermöglichen. Die positiven Erfahrungen zeigen, dass diese Richtung stimmt.