Überspringen von Klassen

Das Überspringen einer Klasse ist für Schüler und Schülerinnen mit einer besonders schnellen Auffassungsgabe manchmal die richtige Förderung. Seit Anfang 2000 wird auf jeder Zeugniskonferenz darüber ausgetauscht, ob ein Schüler oder eine Schülerin eine Klasse überspringen sollte oder nicht. Darauf wird eine Empfehlung ausgesprochen und Eltern sowie Schüler dahin gehend beraten. Im Rahmen des Kompetenzzentrums hat das Elsensee‑Gymnasium sich vorgenommen, das Überspringen einer Klasse zu erleichtern, indem beispielsweise mehrere Schüler oder Schülerinnen springen und durch eine Lehrkraft darauf vorbereitet werden. Wenn dieser Fall eintritt, wird ein genaueres Konzept erstellt. Möglicherweise werden in bestimmten Fächern Lehrerstunden hineingegeben, um Unterrichtsstoff aufzuholen. Bei einem Gruppenspringen sind solche Stunden eher vertretbar als bei Einzelspringern. Wenn eine Lehrkraft für das Springen verantwortlich ist, können auch soziale und emotionale Probleme aufgefangen werden. In das Begleiten von Springen sollen Schüler-Paten eingebunden werden. Derzeit befinden sich in einigen Jahrgängen Springer. Dass die Zahl aber sehr gering ist, liegt an dem Y-Modell. Schnell lernende Kinder befinden sich im G8 Zweig oder werden dahin übergeleitet. Solange der G8 Strang dominiert, sind praktisch keine potenziellen Überspringer zu verzeichnen, was darauf zurückgeführt wird, dass in G8 der Lernstoff sowie so schon komprimiert dargeboten wird.