Arbeitskreis Schulgemeinschaft

 
 
Jeder ist besonders!
 
Besonderheiten eines jeden zu erkennen und damit verständnisvoll, wertschätzend und entgegenkommend – kurz: tolerant umzugehen ist das grundlegende Ziel im gemeinsamen Miteinander aller Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte am ESG.
 
In einem menschen- und lebensfreundlichen, offenen und neugierigen Schulklima herrscht eine gute Lernatmosphäre: „An meiner Schule hat jeder seinen Platz!"
 
Den Anderen zu erkennen, ihn zu ermutigen und das Finden seines Weges zu ermöglichen, bedeutet, sich dieses grundlegenden Ziels stets bewusst zu sein.
 
Dafür sollten folgende Maßnahmen aufgegriffen, (weiter) entwickelt und umgesetzt werden:
 
  • Einbeziehung vorhandener Strukturen (z.B. Schulsozialarbeit, Präventionskonzept, Lions Quest, Schülerpaten, Schülervertreter, Konfliktschlichter,…)

  • Jahrgangsbezogene Festschreibungen zum Thema „Toleranz" in den Fachcurricula

  • Aufgabenkultur innerhalb des Unterrichts (Kompetenzorientierung, Individualisierung, Binnendifferenzierung)

  • Fortbildungen (z.B. Inklusion,…)

  • Diagnostik (z.B. über festgelegte Fragebögen,…)

  • Klassenleitungsstunden für die Jahrgänge 5-10

  • „Sprachregelungen" (z.B. um Sonderregelungen/-maßnahmen für Einzelne allen einheitlich verständlich zu machen)

  • Thementage

  • Projektwochen

  • Schulinterne Wettbewerbe durchführen und transparent darüber informieren (z.B. Toleranzpreis/Klasse; Sozialpreis;…)

  • Schulpreis (z.B. „Die goldene Else" als „griffige" Trophäe, „Die Wanderelse" als Klassenpreis,…)

  • Ehrungen (z.B. in den Bereichen Sport, Musik, Kunst, Wettbewerbe, soziales Engagement, herausragende Ereignisse/herausragender Einsatz,…hier Wert auf Begabungen bzw. Auszeichnungen außerhalb der Notenskala legen; Jahrgangsbeste,…)

  • Herstellen von Öffentlichkeit/Kommunikation (z.B. Preisträgertafel an zentralem Ort, gut gepflegte Stellwände, Schuljahresabschlussfeier mit Ehrungen, Pressearbeit…)

  • Einrichtung einer Projektgruppe Toleranz aus Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften (z.B. zur Erarbeitung von Zuständigkeiten, Abläufen, eines Handlungsstrangs, Terminen und zur Evaluation)
 
Insbesondere die Bereitstellung von Zeit für Zwischenmenschliches (s.a. Klassenleitungsstunden, Projektgruppen) im Schulalltag ist von herausragender Bedeutung für die Verwirklichung und dauerhafte Wirksamkeit dieses Konzepts.
 
Verabschiedet vom „Gesprächskreis Begabtenförderung am ESG" am 25.04. 2013.
Erarbeitet von einer aus dem Gesprächskreis heraus gebildeten AG.
 

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