...ein Fremder in einem fremden Land und –aller guten Dinge sind drei – in einer fremden Stadt: So kam ich im Oktober 1999 um 6 Uhr morgens in der ukrainischen Stadt Nikolaew / Mykolajiw an.
Viele freundliche Menschen nahmen mich ganz selbstverständlich in ihrer Mitte auf, gaben mir (viel) zu essen und trinken und noch mehr zu sehen – so als gehörte ich schon seit Jahren zu ihnen.
6 Tage später stieg ich abends wieder in den Nachtzug nach Kiew – mit einem weinenden und einem lachenden Auge:
Ich hatte das Gefühl, neue Freunde gefunden zu haben in einer freundlichen Stadt und in einem gastfreundlichen Land. Der Abschied von ihnen fiel mir schwer. Doch was ich mir damals wünschte, ist heute Wirklichkeit: Aus dem Abschiedsgruß "Auf Wiedersehen (Do probácénnja)" sind inzwischen viele Wiedersehen geworden.