Aus dem Kunstunterricht der 7b

Was ist Linoleum?

 
Linoleum kommt aus dem lateinischen, denn Linum heißt Lein und Oleum Öl.  Es ist ein Bodenbelag, der 1863 von einem englischen Chemiker entwickelt worden ist. In Delmenhorst bei Bremen ist der einzige Fertigungsstandort in Deutschland. Es gibt nur noch zwei weitere Herstellungsfirmen. Linoleum wird in einem sehr aufwändigem Prozess hergestellt, eine Linoleumplatte ist dann ca. 2 m breit, hat eine Länge von ca. 30 m breit und hat eine Stärke von 2 mm bis über 4 mm.
 
Bis Mitte des 20. Jh. war Linoleum ein günstiger Baustoff. Doch in den 50er Jahren verlor er seine marktbeherrschende Rolle, statt dessen gewannen andere Bodenbeläge an Bedeutung. Anfang der 80er Jahre bekam er durch das Umweltbewusstsein eine neue Bedeutung. Heute wird er u.a. im Schul-, Büro-, Krankenhaus- und Wohnungsbau eingesetzt.
 
 

Wie funktioniert ein Linoldruck?

 

Materialien:

 

  • Aqualinoldruckfarbe
  • eine Linoldruckplatte
  • ein sauberes Papier
  • zwei Farbwalzen
  • eine Rolle spezielles Klebeband
  • Linoldruckwerkzeug
 
 

Verfahren:

 

Als erstes nimmt man eine Linolplatte und ritzt/bearbeitet die Vorlage in die Linolplatte hinein (man muss darauf achten, dass die Schnitte gerade und sauber sind).

Ist die Druckvorlage fertig, legt man ein sauberes Blatt Papier bereit und klebt mit dem Klebeband einen rechten Winkel ab.

 

Nun bereitet man auf einem anderen Blatt die Aqualinoldruckfarbe vor um dort die Farbe auf seiner Farbwalze aufzutragen.

 

Im nächsten Schritt rollt man die Farbe auf der Linoldruckplatte gleichmäßig

aus. Man darf nicht zu viel und nicht zu wenig Farbe benutzen, da sonst der Druck entweder zu schwach oder zu stark wird.