Presse

Heimatspiegel vom 29./30.6.2007
 
 

Europapolitik in der Eulenstadt

 

QUICKBORN (li). Das Elsenseegymnasium wurde kürzlich im Rahmen der „Aktion Europa" ausgewählt, am Projekt „Jugend schult Jugend" teilzunehmen. Der ausrichtende Verein „Bürger Europas e.V." entschied sich für das Gymnasium in der Eulenstadt, als einen von 130 bundesweiten Veranstal­tungsorten, an dem sich mit der Europäischen Union be­schäftigt wird.

 

Der Aktionstag richtete sich an die Schüler der 12. Klassen und hatte das Ziel: „Jugendliche dazu zu ani­mieren, sich konkret in poli­tische Entscheidungsprozes­se einzubringen und aktiv für ihre Rechte einzutreten", so Peter Wolf, Geschäftsfüh­rer vom Verein „Bürger Europas".

 

Die 53 Schüler und Schü­lerinnen der Wirtschaft- und Politik-Kurse des Elsensee-gymnasiums waren auf die­sen Tag gut vorbereitet. Die Geschichte und politischen Instrumente der EU waren ihnen durch den vorange­gangenen Unterricht geläu­fig. Die Schülerin Jaqueline Jakubowski (18) beteiligte sich rege an den Dikussions-themen und betonte: „Es ist spannend und sehr interes­sant, mehr über die EU zu

erfahren. Dass wir jetzt die Chance haben, uns sieben Stunden kompakt mit dem Thema auseinander zu set­zen, freut mich sehr."

 

Angesprochen wurden un­ter anderem die zukünftigen Energieversorgungssysteme, der mögliche Beitritt der Tür­kei in die EU und welche weiteren Länder bald noch beitreten wollen. „Meine Leistungskurse sind Ge­schichte und Biologie, aber vielleicht treibt es mich spä­ter auch in die Politik", schwärmt Jakubowski.

 

Die Seminarleitung wurde von der Potsdamerin Chris­tin Skiera (21) und ihrem Kollegen Stefan Kägebein (26), Jugendseminarleiter des Vereins „Bürger Europas", übernommen. <st1:personname>Jens Stappenbeck</st1:personname> als Schüler der 12. Klasse übernahm die Moderation. Als Bindeglied stellten sich die jungen, spe­ziell ausgebildeten Seminarleiter dem ebenfalls jungen Publikum und es entstand ein wichtiger Austausch.

 

Ziel dieses bundesweiten Aktionstages war, die nächste Generation für die Europäische Union zu interessieren, denn die jungen Erwachenen von heute werden die Politi­ker von morgen.